Sie können die Szene auch ohne JavaScript erkunden. Öffnen Sie die Erklärungen zu den Gegenständen:
Rufgerät
Risiko in dieser Situation. Das Rufgerät hängt an der äusseren Seite des Nachttischs. Vom Bett aus kann Herr Baumann es nicht gut erreichen, um Unterstützung anzufordern.
Das Rufgerät so platzieren, dass die Person es selbst erreichen und bedienen kann.
Medikamentenbecher
Risiko in dieser Situation. Die Tabletten stehen unbeaufsichtigt bereit. In dieser Fallbeschreibung soll Herr Baumann seine Medikamente unter Aufsicht einnehmen. Deshalb ist die Situation hier ein Risiko.
Die vorgesehene Begleitung bei der Einnahme sicherstellen. Ein Medikamentenbecher allein wäre noch kein Fehler.
Sensormatte und Anschluss
Risiko in dieser Situation. Die Sensormatte liegt neben dem Bett, doch ihr Stecker ist nicht mit dem vorgesehenen Alarmgerät verbunden. Beim Betreten kann sie deshalb keine Meldung auslösen.
Anschluss und Funktion der vorgesehenen Sensormatte prüfen. Sie ersetzt die notwendige Unterstützung beim Aufstehen nicht.
Reinigungsmittel
Risiko in dieser Situation. Auf der offenen Ablage steht ein Reinigungsmittel frei zugänglich. Für den zeitweise desorientierten Herrn Baumann besteht das Risiko einer Verwechslung oder falschen Verwendung.
Reinigungsmittel vor unbefugtem Zugriff sichern. Der Abstand des Wagens zum Bett ist hier nicht der Fehler.
Rollator
Risiko in dieser Situation. Herr Baumann benötigt einen Rollator. Dieser steht jedoch ausser Reichweite: Er müsste sich zunächst ohne seine Gehhilfe dorthin bewegen.
Die benötigte Gehhilfe erreichbar bereitstellen und die vorgesehene Unterstützung organisieren. Der Bremszustand wird in diesem Bild nicht bewertet.
Wasser
Gut zu wissen. Glas und Wasserflasche gehören zur alltäglichen Versorgung. Hier ist kein Fehler hinterlegt. Im Pflegealltag lohnt sich der Blick darauf, ob Getränke zur individuellen Situation passen und gut erreichbar sind.
Genau hinsehen heisst auch, die Versorgung als Ganzes wahrzunehmen.
Schuhe
Gut zu wissen. Die Schuhe stehen als Gesprächsanlass für die Mobilisation bereit. Hier zählt kein Fehler. Ob Schuhe geeignet sind, hängt unter anderem von Passform, Halt und Sohle ab – das lässt sich am Foto allein nicht vollständig beurteilen.
Beobachtungen sammeln und gemeinsam einordnen, statt vorschnell zu urteilen.
Hilfsmittel-Etui
Gut zu wissen. Das Etui steht in dieser Übung stellvertretend für persönliche Hilfsmittel, zum Beispiel ein Hörgerät. Sein Inhalt ist im Bild nicht sichtbar. Es ist kein Fehler hinterlegt.
Welche Hilfsmittel braucht die Person, um sich zu orientieren und gut verständigen zu können?
Patientendossier
Gut zu wissen. Herr Baumann, 79 Jahre, ist nach einem Spitalaufenthalt geschwächt, zeitweise desorientiert und sturzgefährdet. Er benötigt einen Rollator und nimmt Medikamente unter Aufsicht ein. Eine Sensormatte ist für diese Übung vorgesehen.
Fiktives Fallbeispiel: Diese Angaben helfen dabei, die fünf Risiken einzuordnen. Die abgebildeten Unterlagen enthalten keine echten Patientendaten.
Beobachtungsbogen
Gut zu wissen. Was ist aufgefallen? Welche Informationen fehlen? Der Beobachtungsbogen steht für das Festhalten der Beobachtungen und die gemeinsame Nachbesprechung im Simulationstraining.
Die Reflexion verbindet das Erlebte mit dem eigenen Pflegealltag.
Pflegebett und Puppe
Gut zu wissen. Die Pflegepuppe ermöglicht es, alltägliche Pflegesituationen nachzustellen. Im «Room of Horror» werden Beobachtungen gesammelt, Risiken erkannt und gemeinsam reflektiert.
Eine beispielhafte Szene gibt einen ersten Einblick in das Simulationstraining von MOSIP.
Transportkoffer
Gut zu wissen. Der Koffer steht hier für das mobile Angebot: MOSIP bringt das Simulationstraining in Ihre Institution – mit Material, Aufbau, Einführung und gemeinsamer Nachbesprechung.
Mehr über den Ablauf und die mobilen Simulationen erfahren.